Bereits bei der Einführung von Intels neue Ivy Bridge Chips waren immer wieder Gerüchte über ein mögliches neues Design der MacBook Pro Modelle aufgekommen. DigiTimes berichtet jetzt, dass sich dünnere Versionen der 13“ und 15MacBook Pro Modelle bereits in der Produktion befinden. Der Bericht besagt allerdings, dass die MacBooks Pro Linie nicht mit der MacBook Air Linie verschmelzen wird, wie so oft angenommen. Vielmehr würden die MacBook Pros ihre optischen Laufwerke einbüßen, so einen dünneren Formfaktor erreichen, aber trotzdem noch bessere Specs aufweisen als die MacBook Air Modelle.

The MacBook Pro will no longer have an optical drive enabling thinner designs, the sources indicated. Despite the slim profile, the new devices will feature more advanced specs than the MacBook Air in terms of CPU performance and storage capacity, the sources said.
Production for the next-generation MacBook Pro has already begun with shipments to Apple kicking off in March, the sources noted. Monthly shipments will eventually climb to 900,000 units from the 100,000-150,000 units targeted initially, the sources said.

Der durch das Weglassen des Superdrive gewonnene Freiraum könnte aber noch einen ganz anderen Nutzern haben, als nur den Formfaktor des Notebooks zu verändern. Vielmehr hätte Apple dadurch mehr Raum zur Verfügung, den man mit der neuesten Akku-Generation voll packen könnte. Laufzeiten von mehr als 12 Stunden wären für die MacBook Pro Reihe damit kein unmögliches Unterfangen.

Der Bericht von DigiTimes ließt sich eigentlich recht ähnlich im Vergleich zu dem, der vor einigen Wochen auf der Seite erschien. Der Einzige Unterschied ist, dass jetzt explizit darauf verwiesen wird, dass sich die entsprechenden Modelle bereits in der Fertigung befinden. Wann genau jedoch die neuen Modelle angekündigt werden, ist noch nicht bekannt.

Seit gut einem Jahr halten sich jetzt die Gerüchte, dass Apple an einem neuen Design für die MacBook Pro Reihe arbeitet. Immer wieder wurde darüber diskutiert, dass Apple insgeheim plane, die komplette Laptop Sparte unter ein Label zu bringen und die MacBook Pro Reihe zu Gunsten eines 15“ MacBook Air und eines später erscheinenden 17“ MacBook Air einzustellen. Dabei war immer unklar, ob es gelingen würde, die Kraftprotze der MacBooks mit genau der gleichen Leistung in die MacBook Air Sparte zu integrieren, ohne zu viel Leistung einsparen zu müssen.

Der neue Gedanke an lediglich viel dünnere MacBook Pros dank fehlendem Superdrive macht in meinen Augen deutlich mehr Sinn. Apple hat immer darauf geachtet, Kraftvolle Maschinen für die Power-User bereit stellen zu können. Der Gedanke, dass aufwendige Design Programme oder groß angelegte Rechenoperationen künftig auf einem MacBook Air erledigt werden sollen, wollen mir einfach nicht gefallen.

Und abschließend wäre da ja immer noch der Mac Pro, welcher mittlerweile schon fast als böses Stiefkind behandelt wird. Ein Update für diese Plattform ist in meinen Augen auch überfällig. Neuigkeiten und Gerüchte dazu, sucht man im Moment allerdings leider vergeblich.

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